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 Betreff des Beitrags: STAR TREK - ICICLE: Die Fearii
Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Mär 2016 23:33 
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Unlängst habe ich eine OS (Original-Spezies) entwickelt - die Fearii. Ich wollte eine Fell-Rasse aber anders, als die Caitianer, und so entstand dieses niedliche Völkchen. Das Bild zu dieser Spezies stammt zur Hälfte von Themistokles Kanellakis (das Wesen) und zur Hälfte von mir (Hintergrund und Anpassung beider Bildteile).

DIE FEARII


Bild


Allgemeines:
Bei den, im weitesten Sinne, humanoiden Fearii handelt es sich um eine Spezies aus der galaktischen Randzone des Alpha-Quadranten, die ab dem Jahr 2350 intensiver von der Sternenflotte erforscht wird.
Die Fearii verwalten bereits ein Sternenreich von neun bei einander liegende Sternensystemen, als es, im Jahr 2360, zum Erstkontakt mit der Föderation kommt.
Da die Fearii zu diesem Zeitpunkt bereits seit über zweihundert Jahren über den Warpantrieb verfügen und die Fearii eine sehr umgängliche Spezies sind, gehen die Verhandlungen bezüglich einer Aufnahme in die Föderation recht zügig vonstatten, so dass der Föderationsvertrag bereits im Jahr 2361, Im Fear-System auf der Hauptwelt der Fearii-Republik, Fear-VIII, den sie Fearen nennen, vom Parlament der Fearii ratifiziert werden kann.
Relativ zur Bevölkerungszahl der Fearii dienen bis zum Jahr 2381 nur sehr wenige Fearii in der Sternenflotte. Wenn, dann bevorzugen sie den Dienst im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich. Sehr selten auf dem Gebiet Technik und Sicherheit. Für die Kommandolaufbahn in der Sternenflotte hat sich in zwanzig Jahren der Zugehörigkeit noch kein einziger Fearii gemeldet, da es weitgehend ihrer Natur widerspricht, anderen Wesen zu befehlen.

Geschichte:
Die Fearii haben sich auf dem Planet Fear-VIII entwickelt, welcher der achte Planet des Fear-Systems, ein Sternensystem am äußersten Rand der galaktischen Scheibe, an der Grenze zum Leerraum, ist. Die Fearii erreichten das Zeitalter der Industrialisierung etwa zu jener Zeit, als der erste Mensch, den Mond betreten hat. Entwickelt haben sie sich aus einer Lebensform, die bereits sehr früh die Bäume der weiten, dichten Wälder ihrer Heimat bevölkert haben, um sich vor größeren, auf dem Boden lebenden Raubtieren zu schützen.
Im Laufe ihrer Evolution richtete sich der gesamte Lebenszyklus der Fearii auf das Leben in diesen luftigen Höhen ein. So bildete sich ein hervorragendes Orientierungssystem bei ihnen heraus. Bis zum heutigen Tag gelten Fearii als wahre Meister der Balance und ihre Bewegungen sind dem entsprechend anmutig.
Da Fearii von jeher sehr friedfertige Wesen gewesen sind hat es zwischen ihnen niemals Kriege gegeben. Lediglich um sich vor den Raubtieren ihrer Welt zu schützen entwickelten sie Strategien und Waffen.
Bis zum Jahr 2047 entwickeln die Fearii eine interplanetare Raumfahrt und das erste primitive Raumschiff dieser Spezies landet auf dem zehnten Planeten ihres Systems, Fear-X den sie Fearon nennen und der gerade noch zur Klasse M gezählt werden kann. Im Jahr 2054 siedeln sich die ersten Fearii dort an und gründen die erste Kolonie außerhalb ihrer Heimatwelt.
Im Jahr 2178 entwickeln Fearii-Wissenschaftler den ersten funktionsfähigen Warp-Antrieb und die Fearii beginnen, die vereinzelten Sternensysteme ihrer Umgebung zu erforschen. Im Jahr 2197 besiedeln Fearii-Kolonisten den ersten Planeten der außerhalb ihres eigenen Sternensystems liegt. Auf andere intelligente Spezies stoßen sie dabei nicht.
Nachdem die Fearii fünf Sternensysteme ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kolonisiert haben, ohne Spuren anderen intelligenten Lebens zu finden, stoßen sie einige Jahre nach der Kolonisierung des sechsten Sternensystems auf die Hinterlassenschaften einer scheinbar untergegangenen Spezies, die der ihren um Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende voraus gewesen sein muss. Zunächst ist die Erkenntnis, nicht allein im Universum zu sein, ein Schock für die Fearii.
Die technischen Hinterlassenschaften der unbekannten Spezies bleiben den Wissenschaftlern der Fearii lange Zeit über ein Rätsel. Erst Jahrzehnte später gelingt es, mit ihrer Hilfe eine sehr fortschrittliche Schild- und Antriebstechnik zu entwickeln. Auch ihre noch sehr einfache Warp-Technologie profitiert von diesen Hinterlassenschaften.
Trotz intensiver Nachforschungen finden die Fearii jedoch keinerlei Hinweise darauf, um welche Spezies es sich gehandelt haben könnte. Man entdeckt lediglich die silberne Statue eines humanoiden Wesens, das mit ausgestrecktem Arm zu den Sternen deutet.
Bis zum Jahr 2360 haben die Fearii insgesamt acht Sternensysteme im Umkreis ihres Heimatsystems kolonisiert. Zu diesem Zeitpunkt fliegt ein Raumschiff der Föderation, die USS JAVELINA / NCC-65894, in das Hoheitsgebiet der Fearii ein.
Kurze Zeit später kommt es zum Erstkontakt mit den Fearii, der sehr positiv verläuft.
Bereits ein Jahr später wird auf Fear-VIII der Föderationsvertrag ratifiziert und die Fearii werden, als 147. Mitglied in die Vereinte Föderation der Planeten aufgenommen. Auf Seiten der Föderation ist man besonders interessiert an der Fearii-Schildtechnik und an den Antriebssystemen ihrer Raumschiffe. Es entsteht ein für alle Beteiligten sehr fruchtbarer technologischer, wie kultureller, Austausch.
Nachdem ein Landetrupp der USS AKIRA / NX-62497, im Jahr 2368 den Stützpunkt einer bis dahin unbekannten, menschlichen Spezies entdeckt, in dem es ebenfalls die Statue eines Humanoiden gibt, der mit einem Arm zu den Sternen weist, beginnen sich Wissenschaftler der Föderation für die von den Fearii entdeckten Funde zu interessieren. Schon kurze Zeit später wird ersichtlich, dass die Funde der Fearii von derselben Spezies stammen. Es ergeben sich jedoch, neben dieser Tatsache keine neuen Erkenntnisse um wen genau es sich bei der unbekannten Spezies gehandelt haben mag.
Nur sehr wenige Fearii innerhalb der Sternenflotte nehmen aktiv an Kampfhandlungen, während des Dominion-Krieges teil. Da die Welten der Fearii allesamt strategisch uninteressant sind, geht der Krieg an ihnen weitgehend unbemerkt vorüber.
Als nach dem Krieg die Taktischen Flotten ins Leben gerufen werden gehören die Fearii zu den schärfsten Gegnern dieses Konzeptes und bis zum Jahr 2381 dient kein einziger Fearii bei den Taktischen Flotten.

Biologie:
Bei den Fearii handelt es sich um eine Spezies von humanoiden Wesen, deren Köpfe denen von Eichhörnchen ähnelt. Sie besitzen am gesamten Körper ein dichtes, weiches Fell von mittelbrauner Färbung, mit einem filigranen Muster dunkler Streifen. Dabei variiert nur die Intensität der Musterung, wobei eine starke Musterung als besonderes Schönheitsideal gilt, während der grundsätzliche Ton des Fells bei fast allen Fearii identisch ist.
Ihre Hände und Füße besitzen jeweils vier Finger, bzw. Zehen, die harte, hornartige Nägel besitzen.
Sie verfügen über einen Schweif, der etwa der Gesamtlänge eines Fearii entspricht und sich zur Mitte hin verbreitert, während er sich zur Spitze hin wieder rasch verjüngt.
Die großen, vorspringenden Augen der Fearii sind von zumeist goldener Färbung, wobei ihre Pupillen einen düsterroten Farbton besitzen. Sie erlauben den Fearii einen fantastischen Rundblick und sind schärfer als Menschenaugen.
Die Stimmen der Fearii werden von anderen Humanoiden als hell und klar, und zumeist sehr melodisch wahrgenommen, was ihnen eine beruhigende und einschmeichelnde Wirkung auf die meisten Vertreter humanoider Spezies verleiht.
Fearii werden im Durchschnitt zwischen 1,55 Meter und 1,70 Meter lang. Sie sind ausgezeichnete Kletterer, was darin begründet liegt, dass sie selbst im Zeitalter der Raumfahrt noch vorwiegend auf Bäumen leben, auf deren Ästen sie ihre Häuser bauen. Dabei verwenden die auf Fear-VIII lebenden Fearii vorwiegend natürliche Baustoffe, welche die Natur ihrer Heimat ihnen bietet.
Die Entfernung von Baum zu Baum überwinden die Fearii mit weiten Sprüngen, die bis zu zwanzig Meter weit sein können. Dabei steuern sie geradezu virtuos ihren Flug mit Hilfe ihres langen Schweifes. Fearii bewegen sich sehr kraftsparend, wendig und beinahe tänzelnd - nur wenige Humanoide können es an Eleganz der Bewegungen mit den Fearii aufnehmen.
Allerdings sind Fearii nicht besonders prädestiniert für ausdauernde, starke Belastungen, hier besitzt diese Spezies ein deutliches Defizit.
Ähnlich, wie bei Andorianern an der Stellung ihrer Antennen, kann man die Gemütslage von Fearii, bis zu einem gewissen Grad, an der Haltung oder an den Bewegungen ihrer buschigen Schweife erkennen. So rollt sich ihr Schweif bei Empörung in rascher Folge auf und wieder ab, während sich bei Verwunderung das obere Drittel des Schweifes nach Außen umbiegt.
Eine Angewohnheit, die den Fearii sehr wichtig ist, ist das regelmäßige Gravieren ihrer Finger- und Zehennägel, wobei die Muster sehr kunstvoll und individuell gehalten werden.
Fearii ernähren sich überwiegend von Früchten, Nüssen, Gemüse und Salaten aller Art. Sie verzehren zwar gleichfalls gelegentlich Fleisch und Fisch, aber beides ist für ihren Metabolismus eher von untergeordneter Wichtigkeit. An Getränken bevorzugen Fearii klares Wasser und Fruchtsäfte. Tee trinken sie nur in seltenen Fällen - gegen Kaffee haben sie eine grundsätzliche Abneigung, ebenso gegen Milch und Milchprodukte aller Art.
Für die Einrichtungen ihrer Gebäude und Raumschiffe bevorzugen die Fearii die Naturtöne ihrer Heimatwelt, vorwiegend Beige, Braun und Grün.

Gesellschaft:
Die Fearii sind eine auf Harmonie bedachte Spezies, was ihr eigenes Volk betrifft. Wirkliche Kriege haben die Fearii im Laufe ihrer eigenen Geschichte niemals geführt, sie haben sich in früherer Zeit lediglich gegen Raubtiere verteidigen müssen.
In früherer Zeit haben die Fearii in größeren oder kleineren Lebensgemeinschaften stets gemeinsam Beschlüsse gefasst, die sie alle betroffen haben, ohne einen direkten Anführer zu wählen. Erst sehr spät, zur Zeit der ersten Industrialisierung, haben die Fearii das erste planetenweit zuständige Parlament ins Leben gerufen, das nach demselben Grundprinzip funktioniert. Es gibt also bis zum heutigen Tag kein einzelnes Regierungsoberhaupt.
Die Fearii leben erst ab der zweiten Hälfte ihrer natürlichen Lebenserwartung von etwa 140 irdischen Jahren monogam. Vorher wechseln sie ihre Lebens- und Sexualpartner sehr oft, wobei es niemals zu Eifersucht oder Besitzdenken kommt. In dieser Hinsicht sind die Fearii sehr offen und frei. Erst zwischen dem sechzigsten und dem siebzigsten Lebensjahr werden Fearii bindungsfähig. Eine biologische Besonderheit dieser Spezies ist es, dass sich erst mit dem Erreichen dieses Lebensabschnitts jene männlichen und weiblichen Organe voll ausbilden, die eine Fortpflanzung erlauben.
Da Fearii zu diesem Zeitpunkt ihres Lebens bereits sehr gefestigte Persönlichkeiten sind verläuft das Familienleben dieser Spezies so harmonisch, wie bei kaum einer anderen humanoiden Spezies. Auch sind bei den Fearii Generationsprobleme weitgehend unbekannt.

Wissenschaft und Technik:
Die Fearii sind, auch im Zeitalter der überlichtschnellen Raumfahrt, ein sehr naturverbundenes Volk geblieben. So verzichten sie weitgehend auf künstlich produzierte Verbundstoffe für das Bauwesen. Lediglich für technische Gerätschaften und Fortbewegungsmittel werden Metalle und künstliche Werkstoffe von ihnen verwendet.
Ihre Behausungen bauen Fearii auch im Zeitalter der überlichtschnellen Raumfahrt auf den Bäumen ihrer Heimatwelten - nur die nötigsten Gebäude werden ebenerdig angelegt, seit die Fearii den Kontakt mit anderen Spezies pflegen.
Für ihre Raumschiffe bevorzugen die Fearii eine leicht verständliche effektive Technik. Von übertrieben komplizierten technischen Spielereien halten Fearii nur sehr wenig.
Ebenso wenig halten Fearii von Offensivwaffen, weshalb die Raumflotte dieser Spezies keine reinen Kriegsschiffe besitzt. Dafür erweist sich ihre Schildtechnik, beim Erstkontakt mit der Föderation, als sehr hochwertig, wie auch die Antriebssysteme ihrer Raumschiffe, die für Wendigkeit und Geschwindigkeit optimiert sind. Ein Fearii flieht lieber, um einen Konflikt zu vermeiden, als Waffen einzusetzen.
Sowohl ein, durch Fearii-Technik verbessertes Schildsystem, als auch ein auf Fearii-Technik basiertes Impulstriebwerk wird zum ersten Mal auf der USS AKIRA / NX-62497, dem Typenschiff der AKIRA-KLASSE eingebaut. Beides bewährt sich so gut, dass diese verbesserten Systeme auch bald standardmäßig bei Raumschiffen weiterer Schiffsklassen der Föderation installiert werden.

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